Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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denjenigen nützlich ſein kann, welche es verſuchen werden, ihn den Händen Oeſterreichs zu entreißen.—“

„— Ich höre, Sire.—“

„— Mein Sohn wohnt eine Stunde von Wien in demſelben Schloſſe, in welchem ich zweimal gewohnt habe: einmal 1805 nach Auſterlitz, einmal 1809 nach Wagram; dieſes zweite Mal blieb ich beinahe zwei Mo⸗ nate dort.. Er bewohnt den rechten Flügel, den ich auch zu meiner Wohnung gewählt hatte... Wer weiß? ſeltſamer Weiſe iſt ſein Schlafzimmer vielleicht das mei⸗ nige; man müßte ſich danach erkundigen.—“

„— Ja, Sire.—“

„— Höre, warum: ich war es überdrüſſig, daß ich Gemächer und Vorzimmer, immer voll von Höflin⸗ gen und Bittſtellern, zu durchſchreiten hatte, um in die herrlichen Gärten hinabzugehen, wo ich ſo gern am frühen Morgen und zuweilen in vorgerückter Racht ſpazieren ging, und ließ deshalb,— nicht vom Baumeiſter des Palaſtes, ſondern von meinen Genieofficieren,— eine verborgene Thüre anbringen, welche mit einer Geheim⸗ treppe in Verbindung ſtand. Dieſe Thüre ging in mein Ankleidecabinet und die Treppe in eine Art von Oran⸗ gerie; drückte man an einen in der Einfaſſung eines Spiegels verborgenen Knopf, ſo ſchob ſich der Spiegel in das Getäfel zurück und demasquirte die Oeffnung. Nun wohl, Sarranti, Du begreifſt? wird mein Sohn ſcharf bewacht, ſo kann er vielleicht durch jene Geheim⸗ thüre entfliehen, mit denjenigen zuſammentreffen, welche ihn im Parke erwarten werden, und mit ihnen die Gränze erreichen!—“

„— Oh! ja, Sire, ich begreife.—“

„— Sieh, hier iſt eine Plan vom Schloſſe Schön⸗ brunn, welchen ich heute Nacht ſelbſt gemacht habe; der Flügel des Schloſſes, den ich bewohnte, iſt in allen ſei⸗ nen Einzelheiten bezeichnet: das Schlafzimmer, das An⸗

Die Mohicaner von Paris. III. 10