Hienach wandte er ſich gegen den Knaben um und fragte: „Wo hat Deine Mutter dieſen Brief gefunden?“
„Wie beliebt?“ verſetzte der Knabe mit der Miene eines Schmollenden.
„Ich frage Dich: wo hat Deine Mutter dieſen Brief gefunden. welche Straßen hat ſie gemacht?“
„Weiß ich das? fragen Sie ſie ſelbſt.“
„Er hat Recht,“ ſagte Salvator;„ſie muß man fragen, und es iſt ſogar wahrſcheinlich, daß ſie auf Ihren Beſuch rechnet... Warten Sie!. organiſiren wir unſere Batterien!“
„Leiten Sie uns: ich werde gehorchen. Ich, ich habe den Kopf verloren.“
„Sie wiſſen, daß Sie über mich verfügen können, mein lieber Salvator,“ ſagte Jean Robert.
„Ja, und ich gedenke Ihnen auch eine Rolle in die⸗ ſem Drama zu geben.“
„Gut! und ſie ſei ſo thätig, als Sie wollen! Ich habe meine Gemüthsbewegungen als Autor gehabt; es nicht unangenehm, ſie auch als Schauſpieler zu haben.“
„Oh! ich bitte Sie, meine Herren, ich bitte Sie!“ ſagte Juſtin, der jede Minnte, welche verlief, als koſtbar betrachtete.
„Sie haben Recht... Hören Sie, was wir thun müſſen.“
„Sprechen Sie!“
„Herr Juſtin, Sie werden dieſem Knaben zu ſeiner Mutter folgen.“
„Ich bin bereit.“
„Warten Sie!.. Herr Jean Robert, Sie werden ſich ein geſatteltes Pferd verſchaffen und mit ihm nach der Rue Triperet Nr. 11. zurückkehren.“
„Nichts kann leichter ſein.“
„Ich, ich will die Anzeige bei der Polizei machen.“
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