Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1855)
Entstehung
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Ja, ganz richtig, und darum muß man wiſſen, wer ſie entführt, und wohin man ſie entführt.

Oh! wie das wiſſen? mein Gott! mein Gott!

Man erfährt Alles mit der Zeit und mit Geduld! Nicht wahr, Sie ſind Ihrer Mina ſicher?

Wie meiner ſelbſt.

Nun, ſo ſeien Sie ruhig, Sie wird ſich wehren. Suchen wir das Dringendſte auf dem kürzeſten Wege zu erreicheu.

Oh! ja, erbarmen Sie ſich meiner.. Ich werde wahnſinnig!

Die Reſignation von Juſtin verſchwand vor dem Gedauken, Mina ſei in den Händen von irgend einem Räuber und könne einer phyſiſchen oder moraliſchen Ge⸗ waltthat unterworfen werden.

Babolin iſt da? fragte Salvator.

Befragen wir ihn.

Befragen wir ihn! wiederholte Juſtin.

In der That, ſprach Jean Robert,hiemit müſ⸗ ſen wir anfangen.

Man ging wieder in das Zimmer des Schülſeiſters hinein.

Vor Allem, ſagte Salvator,geben Sie dieſem Knaben einen Lonis d'or für ſeine Mutter, und ein Stück Münze für ihn.

Juſtin zog zwei Louis d'or und zwei Fünf⸗Fran⸗ ken⸗Stücke aus ſeiner Taſche und gab ſie Babolin.

Salvator bemächtigte ſich aber der Hand des Kna⸗ ben in dem Augenblick, wo ſie ſich ſchloß, öffnete ſie wie⸗ der mit Gewalt, nahm, zur großen Verzweiflung von Babolin, einen Louis d'or und ein Fünf⸗Franken⸗Stück und gab Beides Juſtin zurück.

Stecken Sie dieſe fünf und zwanzig Franken wie⸗ der in die Taſche, ſagte er;binnen einer Stunde wer⸗ den Sie eine Verwendung hiefür finden.