Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1854)
Entstehung
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Er iſt alſo reich, dieſer gute Herr Juſtin? Reich? Reich wie eine Kirchenmaus. Nun, wie macht er es denn?

Es gibt Leute, welche verbrauchen, was ſie haben, und Andere, welche ſogar verbrauchen, was ſie nicht haben, ſagte ein Perrückenmacher.

Gut! Wirſt Du nicht etwa Schlimmes vom ar⸗ men Schulmeiſter reden, weil er ſich ſelbſt raſirt?

Ja, der raſirt ſich gut! Vor drei Wochen hatte er am Kinn einen Einſchnitt von einem halben Zoll!

Ei! verſetzte ein Straßenjunge, ein vertrauter Freund von Babolin,ſein Kinn gehört ihm: er kann damit machen, was er will; Niemand hat etwas zu ſagen; würde er Pflückerbſen darein pflanzen, ſo wäre das ſein Recht!

Ah! ſagte der Abbé,ich ſehe den gelben Fiacre.

Ich glaube wohl, daß Sie ihn ſehen! verſetzte der Straßenjunge;er iſt ſo groß wie das Walffiſch⸗ ger ppe im Jardin des Plantes, nur iſt er reicher an⸗ gemalt.

Kommen Sie geſchwinde, Herr Pfarrer! rief Babolin, der ſeine Sendung vollzogen hatte;man wartet nur auf Sie.

Ah! verſetzte der Pfarrer,wenn man nur noch auf mich wartet: ich komme.

Und der wackere Prieſter ſtrengte ſich an und befand ſich wirklich nach fünf Minuten neben dem gelben Fiaere und der Hausthüre gegenüber.

Gleichviel, murmelte er,es iſt noch größer als die Buuille, und ſogar als Ronen, dieſes Paris.

Juſtin und Minna erwarteten ihn bei der Thüre.

Als er dieſe zwei ſchönen jungen Leute ſah, blieb der Prieſter ſtehen und lächelte.

Ah! ſprach er,mein Gott, Du haſt ſie in Wahr⸗ heit für einander geſchaffen!

Mina lief auf ihn zu und fiel ihm um den Hals,