Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1854)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Au⸗

ollte

ſchen der

me den

und

chen. ſie

von ranz

uſtin

ſie üßen des orher ende anke, nan

Su⸗

er

blickte man den Kopf des Profeſſors, der ſich auf den Fußſpitzen erhob, um zu ſehen, wie die Sache ſtand.

Plötzlich fühlte ſich der gute Profeſſor um den Leib gefaßt, beinahe erſtickt.

Es war Juſtin, der ihn umarmte.

Nun? fragte der brave Mann.

Sie liebt mich! rief Juſtin.

Als Schweſter? ſagte Müller lachend.

Als Schweſter, als Braut, als Frau, als Gattin! Sie liebt mich, theurer Herr Müller! oh! ich bin der Glücklichſte der Menſchen!

Juſtin hatte Recht: in dieſem Augenblick berührte er jenen Culminationspunkt, welchen zu erreichen ſo wenig Menſchen geſtattet iſt.

Er berührte den Gipfel des Glücks.

Es bahnte ſich indeſſen ein kleiner Groom, bekleidet mit einem ſchwarzen Rock und einer weißen Hoſe, Um⸗ ſchlagſtiefel an den Beinen und einen Hut mit Borte und ſchwarzer Cocarde auf dem Kopfe, einen Weg zwi⸗ ſchen den Perſonen dieſer Scene durch und kam bis zu Suſanne von Valgeneuſe, der er ein zuſammengerolltes Papierchen und einen Bleiſtift überreichte.

Von Herrn Loredan, ſagte engliſch der Groom; er bittet um Antwort.

Suſanne entrollte das Papierchen und ſah nichts als ein ungeheures Fragezeichen.

Sie begriff und ſchrieb unter dieſes Fragezeichen folgende paar Zeilen:

Mina heirathet! Sie nimmt ihren großen Ein⸗ faltspinſel von einem Schulmeiſter zum Manne. Bezahle Deiner Liebe den Lohn und gib ihr den Abſchied mit dem Vorbehalte, ſie ſpäter wieder in Deinen Dienſt zu nehmen. S. von V.

Die Mohicaner von Paris. 1.