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Uebrigens bildeten die zwei anderen jungen Leute einen ſeltſamen Contraſt mit dieſer Art von Byronſſchen Erſcheinung. Coſtümirt, wie wir ſchon bemerkt haben, als Starke der Halle oder vielmehr als Malins, wie man damals ſagte, bekleidet mit Weſten von weißem Plüſch mit kirſchrothem Kragen und weiß und blau ge⸗ ſtreiften Atlaßhoſen; den Leib umſchloßen der Eine mit einem rothen Kaſchemir, der Andere mit einem gelben; an den Füßen ſeidene Strümpfe mit goldenen Zwickeln und Schuhe mit Diamantſchnallen; von oben bis unten mit Bändern von allen Farben aufgeputzt; den langhaari⸗ gen Hut umgeben mit einer Guirlande von weißen und roſenfarbigen Camelien, von denen die beſcheidenſte in dieſer Jahreszeit nicht weniger als einen Thaler bei Madame Bayon oder bei Madame Prevoſt, den damals berühmteſten Blumenhändlerinnen, koſtete; die Wangen hoch gefärbt vom Purpur der Jugend, das Feuer in den Au⸗ gen, die Freude auf den Lippen, die Fröhlichkeit im Herzen, die Sorgloſigkeit in goldenen Buchſtaben auf ihre ganze Perſon geſchrieben, waren dieſe zwei jungen Leute wohl die doppelte Verkörperung der franzöſiſchen Heiter⸗ keit, das Bild der luſtigen Vergangenheit, deren Leichen⸗ begängniß ihr Freund, ſchwarz gekleidet, düſter wie die Zukunft, frommer Weiſe anzuführen ſchien.
Wie fanden ſich nun dieſe der Tracht nach und, wie es ſchien, den Charakteren nach ſo verſchiedenen Männer beiſammen, und warum gingen ſie zu Fuß zu einer ſolchen Stunde in einer der fünfzig kothigen Stra⸗


