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I. Die Belagerung. (Fortſezung.)
In der Nacht vom 4. Juni, während unſere Gegner einen Scheinangriff auf die Porta San Pancrazio machten, wurde der Laufgraben drei⸗ hundert Meter von dem Plaz eröffnet und zwei Belagerungsbatterien errichtet, die eine hundert Meter rückwärts um die Parallele der Baſtei Nro. 6 zu beſtreichen, die andere rechts von der Parallele um der römiſchen Batterie von Te⸗ ſtaccio und Alexis die Front zu bieten. Die Pa⸗ rallele lehnte ſich rechts an unangreifbare Höhen, links an die Villa Panfili.
Schon mit Tagesanbruch hatte ich Manara rufen laſſen und ihn gebeten ſeinem Titel als Oberſt der Berſaglieri zu entſagen und als Ge⸗ neralſtabschef bei mir einzutreten. Ich wußte daß ich da ein großes Opfer von ihm verlangte, aber Manara eignete ſich beſſer als jeder An⸗ dere zu dieſer Stelle. Er war von exemplari⸗ ſcher Tapferkeit und von ſeltener Seelenruhe mitten in der Gefahr, er beſaß einen ſichern Blick im Kampfe und hatte ſeine Berſaglieri zu den beſtdisciplinirten Truppen der Armee gemacht; er ſprach vier Sprachen; endlich hatte auch ſeine äußere Erſcheinung die Würde die ſich für hohe Grade geziemt. Er nahm an.


