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nige Seiten. Sie ſind an ihrem Plaz am Abend nach einer nächtlichen Schlacht die ſeiner ſanften Menſchenliebe ſo ſchwere Arbeit gegeben
Für unſere Verwundeten war Ugo Baſſi, jung, ſchön, beredt, in Wahrheit der Engel des Todes.
Er beſaß zu gleicher Zeit die Naivetät eines Kindes, den Glauben eines Märtirers, die Wiſ⸗ ſenſchaft eines Gelehrten, den ruhigen Muth ei⸗ nes Helden.
Er war in Cento geboren; ſein Vater war ein Bologneſe, zur Mutter aber hatte er, wie Andreas Chenier, eine Griechin. Sein Taufname war Joſeph, aber als er Barnabit wurde, hatte er den Namen Ugo angenommen, ohne Zweifel zur Erinnerung an unſern patriotiſchen Dichter Ugo Foscolv.
Er war alſo aus lateiniſchem und helleniſchem Geſchlecht, gehörte ſomit den zwei ſchönſten und intelligenteſten Stämmen der Welt zugleich an. Er hatte braune, natürlich gelockte Haare, Augen ſo leuchtend wie die Sonne, bald ruhig bald blizend, einen lächelnden Mund, einen weißen langen Hals, flinke, kräftige Glieder, ein Herz das für Ruhm und Gefahr flammte, ſanfte, ehr⸗ ſame Inſtinete, einen hohen Geiſt, warm und raſch, zugleich zu den frommen Betrachtungen des Ein⸗ ſiedlers und dem unwiderſtehlichen Feuereifer des Apoſtolats geſchaffen.
Seine Studien waren keine Arbeit, ſondern eine Eroberung; er errang im Sturmſchritt die


