Teil eines Werkes 
3. Bd. (1861)
Entstehung
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im Munde führte. Er hatte, als ich ihn 1849 kennen lernte, einen ganzen blonden Bart der grau zu werden anfing, lange Lockenhaare, einen dicken kurzen Hals, eine breite Bruſt, einen hohen Wuchs und eine feſte Haltung. Nie ging ein Unglücklicher der zu ihm kam und die Hand hin⸗ hielt unbeſchenkt von dannen. Dagegen ſah man ſeinen Namen niemals auf jenen Subſcriptions⸗ liſten die weit mehr zur Verherrlichung der Sub⸗ ſeribenten als zur Erleichterung der Hilfsbedürfti⸗ gen beſtimmt ſind.

Bei den in Rom ſo häufigen Ueberſchwem⸗ mungen der Tiber war er immer der Erſte der einen Kahn nahm um ſeinen von den Fluthen in Gefangenſchaft gehaltenen Landsleuten Lebens⸗ mittel und Worte des Troſtes zu bringen. Der brave Mann liebte mich ungemein; wenn ich Arbeiter für die Genieoffiziere haben mußte, ſo brauchte ich ihm bloß ein Zeichen zu geben, dann kam er mit zwei⸗, drei⸗, vierhundert Mann; ich gab ihm Bons auf das Miniſterium, aber er zog nie einen einzigen davon ein. Als ich Rom ver⸗ ließ, folgte er mir mit ſeinen zwei Kindern, lan⸗ dete mit mir nebſt Ugo Baſſi in Meſola, dann aber nahm er mit ſeinen beiden Söhnen eine Richtung die der meinigen entgegengeſezt war.

Wenn die Zeit kommt, werde ich ſein doppel⸗ tes Märtirerthum als Vater und als Bürger er⸗ zählen.

Ich habe zwei⸗ oder dreimal unſern Caplan Ugo Baſſi genannt; widmen wir auch ihm ei⸗