Teil eines Werkes 
1. Bd. (1860)
Entstehung
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hatten, aber ich traf ſie am Saume eines Wal⸗

des wo ſie ſich verborgen hielten, ohne genau zu wiſſen wo der Feind war und ob ſie noch etwas zu fürchten hatten.

Wir kehrten nach Saint⸗Simon zurück und blieben noch einige Zeit da; dann zogen wir weiter und ſchlugen unſer Lager am linken Ufer des Capivari auf, d. h. an demſelben Fluß wo wir ein Jahr vorher unſere Schiffe auf Fuhr⸗ werken zu der ſo ſchmählich verunglückten Expe⸗ dition von Santa Catarina fortgeſchafft hatten.

Ach dort hatte mein Herz voll von Hoffnun⸗ gen geſchlagen, die jezt auf traurige Weiſe ent⸗ ſchwunden waren.

Der Capivari beſteht aus verſchiedenen Bä⸗ chen, von den zahlreichen Seen her die den nörd⸗ lichen Theil der Provinz Rio Grande an der Meeresküſte und am öſtlichen Abhang der Eſpi⸗ nanokette bedecken. Er hat ſeinen Namen von Capinara, einer in den Flüſſen Amerika's ſehr häufigen Binſenart, die in den Colonien Capi⸗ necos heißt.

Von Capivari und von Sangrados de Abreel aus, einem Verbindungscanal zwiſchen keinem Sumpf und einem See, wo wir mit unerhörter Mühe etliche Kähne zuſammengebracht hatten, machten wir einige Fahrten nach der weſtlichen Küſte des Sees und richteten eine Transportver⸗ bindung zwiſchen beiden Ufern ein.