Teil eines Werkes 
1. Bd. (1860)
Entstehung
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des und ging in ein Haus neben demjenigen wo man ſie gefangen hielt. Eine Frau empfing ſie und gewährte ihr Schuz ohne ſie zu kennen. Mein Mantel, den ich weggeworfen hatte um in

meinen Bewegungen freier zu ſein, war einem Feind in die Hände gefallen; ſie tauſchte ihn ge⸗

gen den ihrigen aus, der ſchöner und werthvol⸗ ler war. Die Nacht kam; Anita flüchtete ſich in den Wald und verſchwand darin.

Es bedurfte zu gleicher Zeit das Löwen⸗ und das dieſes heiligen Geſchöpfes

um ſich auf ſolche Art zu wagen. Nur wer die

unermeßlichen Wälder geſehen hat welche die Gipfel des Eſpinano bedecken, mit ihren hundert⸗

jährigen Fichten die beſtimmt ſcheinen den Himmel

zu ſtüzen und die als die Sählen dieſes pracht⸗ vollen Tempels der Natur emporragen, mit dem rieſigen Geröhricht dazwiſchen das von wilden Thieren und Reptilien mit tödtlichem Stich wim⸗ melt, kann ſich einen Begriff von den Gefahren bilden die ſie durchzumachen und von den Schwie⸗ rigkeiten die ſie zu überwinden hatte. Glücklicher Weiſe wußte die Tochter der amerikaniſchen Step⸗ pen nicht was Furcht war. Sie hatte von Cori⸗ tibani nach Lages zwanzig Stunden in undurch⸗ dringlichen Wäldern zurückzulegen; wie ihr dieß ganz allein und ohne Nahrung gelungen, das weiß nur Gott.

Die wenigen Einwohner dieſes Theils der Provinz denen ſie begegnen konnte, waren gegen die Republikaner feindlich geſinnt; ſobald ſie un⸗

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