Teil eines Werkes 
1. Bd. (1860)
Entstehung
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ſondern in folgenden Ausdrücken welche dieſen Vorbehalt durchaus nicht annehmen:

Im Vertrauen daß Seine Majeſtät der König, durch dieſelben Gründe be⸗ wogen, dieſen Beſchluß mit Seiner Allerhöchſten Gutheißung bekleiden werde, ſoll die ſpaniſche Verfaſſung verkündet und als Staatsgeſetz beob⸗ achtet werden.

Beim Empfang des Schreibens welches ihm die Weigerung des Königs Carl Felix mittheilte, eilte daher der Prinz von Carignan ſogleich nach Modena; aber der König. verweigerte ihm eine Audienz, und der Herzog ließ ihn aus ſeinen Staaten verweiſen.

Der Prinz begab ſich nach Florenz, zum Groß⸗ herzog von Toscana.

Es handelte ſich für Carl Albert nicht um eine einfache Verbannung, um eine augenblickliche Ungnade, ſondern um den Verluſt des piemonte⸗ ſiſchen Thrones. Das Gerücht verbreitete ſich,

Carl Felix wolle die Krone dem Herzog von Mo⸗

dena vermachen, und dieſer, der bei der Verſchwö⸗ rung der italieniſchen Fürſten gegen Oeſterreich den Thron nicht erhalten, werde nun das Ziel

ſeiner unaufhörlichen Wünſche erreichen.

Der Prinz von Carignan vertraute ſeine Stel⸗ lung dem Grafen de la Maiſon⸗Fort, dem fran⸗ zöſiſchen Geſandten in Florenz, an. Der Graf berichtete darüber an Ludwig XVIII.

Garibaldi. I. 2