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Herr von Mouy und ſeine Gefährten waren, wie dies der König von Navarra erwähnt, mittlerweile in der Um⸗ gegend des Hauſes verborgen. Der Verabredung gemäß ſollte Heinrich das kleine Haus um Mitternacht ſtatt um drei Uhr verlaſſen; man würde ſodann Frau von Sauve in den Louvre zurückbegleiten und von da ſich nach der Rue de la Ceriſaie begeben, wo Maurevel wohnte.
Erſt im Verlaufe des Tages hatte Herr von Mouy endlich ſichere Nachricht von dem Hauſe bekommen, das ſein Feind bewohnte.
Sie waren ungefähr ſeit einer Stunde an ihrem Poſten, als ſie einen Menſchen, auf einige Schritte von fünf andern gefolgt, erblickten, der ſich der Thüre des leinen Hauſes näherte und nach einander vepſchiedene Schlüſſel verſuchte..
Bei dieſem Anblick machte Herr von Mouy, der in der Vertiefung einer benachbarten Thüre verborgen war, nur einen Sprung von ſeinem Verſtecke bis zu dieſem Menſchen und faßte ihn beim Arme.
„Wartet einen Augenblick,“ ſagte er;„man geht nicht da hinein.“
Der Menſch machte einen Satz zurück, und hiebei fiel ihm ſein Hut vom Kopfe.
„Mouy von Saint⸗Phale!“ rief er.
„Maurevel!“ brüllte der Hugenott, ſein Schwert erhebend.„Ich ſuche Dich, Du kommſt mir entgegen, ich danke!“
Aber der Grimm ließ ihn Heinrich nicht vergeſſen, und ſich gegen das Fenſter umwendend pfiff er auf die Weiſe der Bearner Hirten.
„Das wird genügen,“ ſagte er zu Saucourt.„Nun herbei, Mörder, herbei!“
Und er ſtürzte auf Maurevel zu.
Dieſer hatte Zeit gehabt, eine Piſtole aus ſeinem Gürtel zu ziehen.
„Ah! diesmal,“ ſprach der Todtſchläger des Königs,


