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XVII. Epilog.
Ein Jahr war ſeit dem Tode von König Karl IX. und der Thronbeſteigung ſeines Nachfolgers abgelaufen.
König Heinrich 1II., glücklicher Fürſt des Landes durch die Gnade Gottes und ſeiner Mutter Cathaxina, hatte ſich zu einer ſchönen Proceſſion zu Ehren Unſerer Lieben Frau von Clery begeben.
Er war mit der Königin ſeiner Gemahlin und dem ganzen Hofe zu Fuße abgegangen.
König Heinrich III. konnte ſich wohl dieſen kleinen Zeitvertreib erlauben: keine ernſte Sorge nahm ihn zu dieſer Stunde in Anſpruch. Der König von Navarrg befand ſich in Navarra, wo er ſchon ſo lange zu ſeyn gewünſcht hatte, und beſchäftigte ſich viel, wie man ſagte, mit einem hübſchen Mädchen aus dem Blute der Mont⸗ morency, das er die Foſſeuſe nannte. Margarethe war bei ihm, traurig und düſter; ſie fand in ſeinen ſchönen Gebirgen keine Zerſtrenung, aber doch wenigſtens eine Erleichterung für die zwei großen Schmerzen ihres Lebens: die Abweſenheit und den Tod.
Paris war ſehr ruhig und die Königin Mutter, die man, ſeit ihr geliebter Sohn Heinrich König war, wirklich als Regentin betrachten konnte, hielt ſich da⸗ ſelbſt abwechſelnd im Louvre und im Hotel de Soiſſons auf, das auf der Stelle lag, welches gegenwärtig die Fruchthalle bedeckt, und wovon nur noch die zierliche Säule übrig iſt, die man vor der Straße ſieht.
Sie war eines Abends damit beſchäftigt, die Ge⸗ ſtirne mit René zu ſtudiren, von deſſen kleinen Ver⸗ räthereien ſie nichts wußte, und der bei ihr durch das falſche Zeugniß, das er in der Angelegenheit von Co⸗
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