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— S ihr Glück, meine ich damit.
— Ja.
— Nun, ſie hat den erſten Act bewunderungswürdig geſungen, und jedesmal, ſo oft man ihr applaudirte, ſah ſie jenen jungen Mann an, der im Orcheſter den dritten Stuhl einnimmt. Und nun Adieu! Kehren Sie nach Paris zurück, ſo beſuchen Sie mich.
— Bewohnen Sie immer noch dieſelbe Wohnung?
— Noch immer.
Triſtan verbeugte ſich und ging.
— Wer iſt dieſer Herr? fragte die Dame, welche mit in Henriette's Loge war, ich kenne ihn nicht.
— Die Antwort auf dieſe Frage iſt eine ganze Ge⸗ ſchichte, die ich Dir ſpäter erzählen werde.
In derſelben Zeit gab Henriette dem jungen Manne, den ſie vorhin durch die Lorgnette angeſehen, ein kaum merkliches Zeichen, daß er kommen möge. Einige Minuten ſpäter ſprach er zu Henriette:
— War nicht ein Herr hier in der Loge?
— Wer iſt er?
— Obgleich ich dieſen Herrn faſt gar nicht kenne, ſo habe ich doch ſtets große Noth, ihn los zu werden, ſo oft er mir begegnet, ſprach Henriette mit einer ſehr gleich⸗ gültigen Miene.
Acht Tage ſpäter war Wilhelm verheirathet und Louiſe und Triſtan befanden ſich auf der Straße nach Italien.
Wie unſer Heldgeſagt, ſtattete er einen Beſuch auf dem Schloſſe von Enghera ab. Er beſtieg alſo mit Louiſe die Ruinen, die wir bereits kennen, und fand jenen greiſen Diener vor, welchen Henry von Saint⸗Il⸗ in ſein Teſta⸗ ment geſetzt hatte.


