— 148—
Als Henry ſich entfernt hatte, fuhr Herr Mametin fort zu ſchreiben. Von Zeit zu Zeit fragte er den Notar um die üblichen Formen bei dergleichen Sachen.
— Auf dieſe Weiſe, ſprach er, nachdem er dem No⸗ tar ſein Teſtament vorgeleſen, wird mein Sohn ſein Ver⸗ mögen und meine Frau das ihrige beſitzen. Im Fall ich ſterben ſollte, wird ſie ſich wieder verheirathen und ihrem neuen Gatten dieſes Vermögen ohne Streit zubringen kön⸗ nen, nicht wahr? tnd
— Ja, mein Herr.
— Gut.
Herr Mametin verſiegelte den Brief, den er geſchrie⸗ ben hatte, ſtand auf, und übergab ihn dem Notar mit den Worten:
— Ich danke Ihnen, mein Herr, für Ihren guten Rath, der, ſo hoffe ich, meinen Erben noch lange nützlich ſein wird.
Der Doctor lächelte dem ernſten Manne zu; dieſer aber hielt es ſeiner würdig, ſich ohne zu lächeln zurück⸗ zuziehen.
Sobald Herr Mametin allein war, ſtand er ſtill, in⸗ dem er die Hand an ſeine Stirn legte, als ob ein ſchwan⸗ kender Gedanke ſich zur Gewißheit in ſeinem Geiſte ge⸗


