Teil eines Werkes 
2. Bd. (1848)
Entstehung
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Nachdem Triſtan die Vorhänge des Fenſters und die

e Betts geſchloſſen hatte, damit das Licht dem Kranken

nicht läſtig werden konnte, holte er Wilhelm und ſtellte ihn Louiſe vor.

Der Tag verging. Die beiden jungen Leute blieben zu Tiſche bei Madame Mametin. Da Letztere fürchtete, daß die erwartete Perſon während Triſtan's und Wilhelm's Anweſenheit eintreffen möchte, ſo entließ ſie ſchon frühzeitig ihre beiden Gäſte unter dem Vorwande, daß ſie der Ruhe bedürfe.

Louiſe zog ſich auch wirklich, nachdem ſie ſich über⸗ zeugt, daß Herr Mametin ſchlief, in ihr Zimmer zurück, und Triſtan, der ſich in ſeinem Zimmer befand, ſah wie gewöhnlich ihr Fenſter erhellt.

— Nun, ſprach Wilhelm, wie iſt es mit der Ge⸗ ſchichte, die Sie mir erzählen wollten? 3

— Ich dachte ſo eben daran.

— Wollen Sie ſie mir immer noch mittheilen?

— Ja. Wie finden Sie Madame Mametin?

— Liebenswürdig im höchſten Grade.

— Nicht wahr? fragte Triſtan in einem gewiſſen

ſcherzenden Tone.

— Nun? antwortete Wilhelm in einem bedeutungs⸗

vollen Tone.

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