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— Es iſt ein großes Geheimniß.
— Ziehen Sie es vor, zu ſchweigen?
— Rein; früher over ſpäter würden Sie doch etwas bemerken, und ich will lieber, daß Sie es von mir, als von dem Zufalle erfahren. Sind wir in unſerm Zimmer, werde ich es Ihnen erzählen.
In dem Augenblicke, als die beiden Männer die Schwelle ihres Hauſes überſchreiten wollten, kam der Die⸗ ner des Herrn Mametin und berührte Triſtan's Achſel. Er ſchien ſehr bewegt zu ſein.
— Ach, mein Herr, ſprach er, kommen Sie doch ſo⸗ gleich zu uns.
— Was giebt es?
— Madame verlangt nach Ihnen.
— Was iſt denn geſchehen?
— HGerr Mametin iſt unwohl, deshalb gab mir Ma⸗ dame den Auftrag, Sie zu ſuchen; ich hatte Angſt, Sie nicht zu Hauſe zu finden.
— Ich kehre bald zurück, ſprach er zu Wilhelm; er⸗ warten Sie mich.
Mit einem Sprunge war er in dem Hauſe des Doctors.
In dem Vorzimmer traf er Louiſe. Sie war bleich
und zitterte.


