werden, und durch meine Empfehlung hoffe ich Ihnen eine ganz glückliche Stellung zu verſchaffen.
— Ich danke abermals, mein Herr, denn, obgleich ich Medieciner bin, ſo bin ich doch ſeit zu langer Zeit dieſer Wiſſenſchaft entfremdet, daß es noch eines ernſten Studiums bedürfte, ehe ich dieſelbe ausüben könnte.
— In dieſem Falle würden Sie mit mir ſtudiren.
— Darf ich wiſſen, mein Herr, wem ich dieſe ganz beſondere Protertion zu danken habe, womit Sie mich zu beehren gedenken?
— Dem Aberglauben einer Perſon, der ich in allem folge.
— Und darf ich fragen, ohne indiseret zu erſcheinen, in welcher Beziehung dieſer Aberglaube zu mir ſteht? fragte Triſtan, der von der Antwort des Doctors nichts verſtand.
— Das iſt ſehr einfach: Sie führen den Namen ei⸗ ner Perſon, welcher der Perſon, von der ich vorhin ſprach, ſehr theuer geweſen iſt.
— Und dieſe Perſon?
— Iſt auf eine höchſt unglückliche Weiſe geſtorben; daher der Aberglaube.
— Ich würde mit Vergnügen von Ihrem freundlichen Anerbieten Gebrauch machen, wenn ich einen Grund hätte, dieſes Haus, das beſte und gaftfreiſte, das ich kenne, zu verlaſſen.


