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gilt mir gleich. Mir gefällt Triſtan, und darum will ich, daß er bleibe.
— Doch wozu nützt er Ihnen?
— Er erzieht meinen Sohn. Und welchen Grund ihres Haſſes hat Ihnen meine Frau angegeben?
— Sie behauptet, daß er ihr den Hof macht.
— Und ſie liebt ihn nicht?
— Nein.
— Beſter Doctor, ich kenne meine Frau zu gut, ſie hat Ihnen nicht den wahren Grund geſagt.
— Weshalb ſollte ſie dieſem Manne zürnen?
— Vielleicht deshalb, weil er das Gegentheil von dem thut, worüber ſie ſich beklagt.
— Um ſo mehr Grund, den jungen Mann wegzu⸗ ſchaffen.
— Wie, ſollte ich ihn auf die Straße werfen, da er mir einen ſolchen Beweis von ſeiner Biederkeit giebt?
— Er wird nun eben der Swaße nicht bedürfen, wenn ich mich ſeiner annehme.
— Sie?
— Schon ſeit einer Stunde wiederhole ich es Ihnen.
— Ah, das iſt etwas anders.
— Sie geben ihn mir?
— Nein, noch nicht.


