Teil eines Werkes 
2. Bd. (1848)
Entstehung
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ſinnen, dieſen Umſtand aber, ohne Befürchtung eines Wi⸗ derſpruches, anführen konnte.

— Und Du hältſt dafür, daß man ſich um dieſen jungen Mann bemühe?

— Ja.

— Wie heißt er?

Louiſe ſtockte und wurde roth.

— Weißt Du ſeinen Namen nicht?

— O ja, er nennt ſich Triſtan, antwortete ſie ſehr laut, um die Bewegung zu verbergen, die ſich ihrer un⸗ willkührlich bei Nennung dieſes Namens bemächtigte.

— Ich verſtehe, ſprach der Doctor mit einem Blicke voll unausſprechlicher Milde; Du intereſſirſt Dich für den Mann, weil ſein Name Dich an Dein früheres Glück er⸗ innert. Sei ruhig, mein Kind, ich werde an ihn denken.

— Wie gut ſind Sie!

— Mein armes Kind, Du biſt gut, Du, ſo jung und ſchön, opferſt einem Greiſe Dein Leben; er wird ſich jedoch beeilen, recht bald zu Gott zurückzukehren und Dich Deiner Freiheit und Dein Herz den Illuſionen der Jugend zurückzugeben. Glaubſt Du, Louiſe, daß ich eiferſüchtig bin, oder daß ich eine andere Sorge hege als die, Dich glücklich zu machen? Es giebt Tage, meine beſte Louiſe,

wo ich bereit bin, das Haus zu verlaſſen, um in irgend Die Holländerin. II. 3