Teil eines Werkes 
2. Bd. (1848)
Entstehung
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in den Garten und ließen ſich auf den Stühlen nieder, die am Eingange einer Laube ſtanden.*

Wie glücklich ſind Sie, da Sie fo geliebt wer⸗ den! begann Madame Van⸗Dick.

Der würdige Mann! ankwortete Luuiſe. Nie habe ich eine aufmerkſamere Zärtlichkeit gefunden, als die ſei⸗ nige. Ich bin ſein einziges Glück auf dieſer Welt, ich würde in den Tod gehen, um ihm einen Kummer zu er⸗ ſparen. h

Sie ſind ſehr glücklich!

Es iſt wahr! Jener Kummer, von dem Sie vor⸗ hin ſprachen, iſt wohl nur ein Scherz geweſen, nicht wahr? Durchaus nicht!

8 Was iſt Ihnen denn begegnet, liebe Freundin? Zunächſt muß ich Ihnen mittheilen, was ſich während Ihrer Abweſenheit ereignet hat. Sie wiſſen doch, daß mein Mann eine Reiſe nach Mailand gemacht, wo er Sie beſucht hat. Ohne ſich um meinen Schmerz zu küm⸗

mern, führte er dieſe Reiſe eben ſo plötzlich aus, als der 5 Gedanke in ihm aufſtieg. Aber nun denken Sie ſich, beſte Freundin, was jetzt wieder geſchehen iſt. 3

* Nun?

Herr Van⸗Dick intereſſirt ſich bis zur Leidenſchaft für einen Menſchen, den er auf der Straße von Mailand