Teil eines Werkes 
2. Bd. (1848)
Entstehung
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Triſtan ſtieg die Treppe hinan und klopfte an Eduard's Zimmerthür.Herein! war die Antwort und der über⸗ raſchte Hauslehrer erkannte Euphraſia's Stimme. Unent⸗ ſchloſſen ſtand er einen Augenblick da, dann aber öff⸗ nete er.

Madame Van⸗Dick und ihre Freundin ſaßen am Bette des Knaben. Eine hohe Röthe überzog Madame Van⸗ Dick's Geſicht, als ſie Triſtan erblickte.

Was wünſchen Sie, mein Herr? fragte ſie.

Madame, ich komme zunächſt, um mich nach dem Befinden dieſes Kindes zu erkundigen.

Es geht ihm gut, mein Herr!

Dieſe Worte ſprach die Dame in einem Tone, der andeutete:Jetzt können Sie gehen.

Es geht ihm alſo gut? entgegnete der Lehrer.

Ja, mein Herr!

Dann kann ich wohl den Unterricht wieder be⸗ ginnen?

Wer hat Ihnen Befehl ertheilt, hierher zu kommen?

Bei dieſer impertinenten Phraſe ward Triſtan roth bis über die Ohren; kaltblütig gab er indeß zur Antwort:

Niemand, Madame, denn Niemand hat das Recht, mir Befehle zu ertheilen; aber Herr Van⸗Dick,