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über ſeine gegenwärtige Lage nach. Wäre er dem Triebe ſeines unabhängigen Charakters gefolgt, ſo würde er lie⸗ ber das Haus verlaſſen haben, als mit Euphraſia einen Kampf zu unterhalten, welche, an ihrer Eigenliebe ver⸗ letzt, dem Empfindlichſten, was eine Frau beſitzt, früher oder ſpäter über ihn ſiegen konnte, denn ſie war nicht wie andere Frauen und Herr Van⸗Dick nicht wie andere Männer. Er zog es indeß vor, die Kataſtrophe ruhig abzuwarten, als ſie zu beſchleunigen. Wenn Triſtan das Haus des Kaufmanns verließe, ohne zu wiſſen, was er beginnen ſollte, ſo würden ſeine kleinen Erſparniſſe, die ihm dieſes unerwartete Zuſammentreffen erlaubt hatte, bald aufgezehrt ſein, und wenn nicht ein neues Abenteuer ihm zu Hülfe käme, ſo würde ihm nichts weiter übrig geblieben ſein, als ſich ein Piſtol zu kaufen und die Ge⸗ ſchichte aus dem Walde von Boulogne von Neuem anzu⸗ fangen. Auch war er der Abenteuer müde, denn ſie brach⸗ ten ihm nichts weiter als eine augenblickliche Hülfe und blieben ohne erſprießliche Folgen für ſeine Lage. Was hätte auch unfer Held zu erwarten gehabt? Seine Mut⸗ ter war todt und ſeine Frau war Lerheirathet: wo, wann und wie? wußte er nicht, er zog es auch vor, ſtets dar⸗ über in Unwiſſenheit zu bleiben. Das Haus des Herrn Van⸗Dick war demnach der


