— Ach, zu dem Doctor Mametin.
— Recht.
— Behandelt er unſern Eduard?
— Nein, er beſchäftigt ſich nicht mehr mit Mediein, er iſt ſo alt, daß er kaum noch ausgehen kann.
— Iſt ſeine Frau jung.
— Ja.
— Schön?
Jä.
— Ah, Herr Van⸗Dick—!
— Sie täuſchen ſich; außerdem iſt ſie ſehr klug und züchtig, und Mametin iſt einer von den alten Freunden, die man nicht betrügt.
— Ich bin ganz Ihrer Meinung, die Frau eines Freundes muß man heilig halten.
— Pah! Je nachdem die Frau iſt. Alſo auf Wie⸗ derſehen! Schließen Sie Frieden, wenn Sie können.
Herr Van⸗Dick reichte Triſtan freundſchaftlich die Hand und ging.
Unſer Freund blieb im Saale, ergriff ein Buch und las; Madame Van⸗Dick verharrte aber in ihrem Grolle ien nicht. Daß Triſtan darüber erfreut war, iſt wohl unnütz anzuführen. Während der Zeit, welche er, ein Vuch vor den Augen, im Saale zubrachte, dachte er


