— O durchaus nicht!
— Dann muß ich vie Verantwortlichkeit dieſer Tren⸗ nung auf mich nehmen.
— Das verbiete ich Ihnen, mein beſter Freund.
— In dieſem Falle würden Sie meinetwegen ſtets beläſtigt werden.
— Nein.
— Madame Van⸗Dick wird Ihnen ſtets etwas zu ſagen haben.
— Nein!
— Eines ſchönen Tages werden Sie ſich von dem Geſagten überzeugt halten, und anſtatt als gute Freunde zu ſcheiden, trennen wir uns in einer gereizten Stimmung.
— Nein, nein und tauſendmal nein! Sie kennen mich noch nicht, mein beſter Triſtan, ich beſitze einen ei⸗ ſernen Willen. Sie bleiben bei uns, und meine Frau wird Ihnen zwar nicht verzeihen, weil ſie Ihnen nichts zu verzeihen hat; aber ſie wird ſich beſänftigen, und zwar aus dem Grunde, weil ich es will. Darum, mein Freund, vergeſſen Sie nicht, daß ſich unter uns nichts geändert hat und daß Sie bei uns bleiben. Was werden Sie die⸗ ſen Abend beginnen?
— Ich weiß es nicht.
— Gut, ſo bleiben Sie hier, ich muß ausgehen. 1*


