. Bei Bombarda.
Als die ruſſiſchen Berge erſchöpft waren, dachte man an das Mittagseſſen, und die freudeſtrahlenden Acht, die endlich etwas ermüdet waren, ließen ſich in dem Cabaret Bombarda nieder, einer Commandite, welche in den Champs Elyſées der berühmte Reſtaurateur Bombarda eingerichtet hatte, deſſen Firma man damals in der Rue de Rivoli ne⸗ ben dem Durchgange Delorme erblickte.
Ein großes aber häßliches Zimmer mit einem Alkoven und einem Bett im Hintergrunde(wegen der Ueberfüllung am Sonntag hatte man dieſen Platz annehmen müſſen), zwei Fenſter, aus denen man zwiſchen Ulmen hindurch, auf den Quai und den Fluß ſehen konnte, ein prachtvoller Au⸗ guſtſonnenſtrahl die Fenſter ſtreifend; zwei Tiſche, auf dem einen ein triumphirender Berg von Bongquets, gemiſcht mit Männer⸗ und Frauenhüten; an dem andern vier Paare ſitzend und eine heitere Anhäufung von Schüſſeln, Tellern, Gläſern und Flaſchen, Bierkrüge gemiſcht mit Weinkaraffen; Wenig Ordnung auf dem Tiſche, einige Unordnung dar⸗ unter.
Unter dem Tiſche vollführten ſie einen entſetzlichen Lärm, ein Gemiſch der Füße ſagte Molière.
Dahin war um 4 ein halb Uhr Nachmittags, das um 5 Uhr Morgens begonnene Hirtenbild gediehen. Die Sonne ſank, der Appetit nahm ab.
Die Champs⸗Elyſées, erfüllt von Sonne und Menſchen,


