ſollen, ſo ſehr werden ſie dadurch geblendet. Der Aufbruch nach Cythere! rief Watteau; Lancret, der Maler des Bürgerſtandes, betrachtet dieſe Bürger, die ſich in das Blaue aufſchwingen; Diderot ſtreckt allen dieſen Leiden⸗ ſchaften die Arme entgegen und d'Urfé miſcht Druiden hinein.
Nach dem Frühſtück waren die vier Paare nach dem Platze, den man damals das Viereck des Königs nannte, gegangen, um eine Pflanze zu beſehen, die erſt kürzlich aus Indien gekommen war und deren Name uns in dieſem Augenblicke entfallen iſt, die aber damals ganz Paris nach Saint⸗Cloud zog. Es war ein eigenthümliches und reizendes Strauchgewächs auf einem hohen Stiel, deſſen zahlloſe Zweige, fein wie Fäden, ohne Blätter, mit einer Million kleiner, weißer Fleckchen bedeckt waren; dadurch ſah der Strauch aus, wie ein mit Blumen beſtreuter Haarkopf. Er war ſtets von einer bewundernden Menge umgeben.
Als die Pflanze beſehen war, rief Tholomhes:„Ich biete Eſel an!“ und nach dem Abkommen mit den Eſel⸗ treibern waren ſie über Vanvres und Iſſy zurückgekehrt. In Iſſh ein Ereigniß. Der Park, ein Nationalgut, welches in jener Zeit der Armeelieferant Bourguin beſaß, war zu⸗ fällig geöffnet. Sie durchſchritten das Gitterthor, beſuchten die Puppe des Einſiedlers in ſeiner Grotte, machten eine Probe mit den geheimnißvollen Wirkungen des berüchtigten Spiegelkabinets, jener lascifen Falle eines Sathrs, der Millionair geworden, oder Turcaret, metamorphiſirt in Priap. Kräftig ſchüttelten ſie das große Schaukelnetz, welches an den beiden Kaſtanienbäumen befeſtigt war, die durch den Abbé von Bernis berühmt geworden ſind. In⸗ dem ſie darin die Schönen, Eine nach der Anderen, ſchau⸗ kelten, wodurch unter allgemeinem Gelächter Faltenwürfe der Röcke entſtanden, durch die Greuze ſeine Rechnung ge⸗ funden hätte, ſang der Toulouſer Tholomyeès, ein wenig
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