Teil eines Werkes 
1. Abt., 1. Bd. (1863)
Entstehung
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den Feldern, den Blumen und den Bäumen, glänzten vor Freude. und in dieſer Gemeinſchaft des Paradieſes plaudernd, ſingend, laufend, tanzend, Schmetterlinge jagend, Winden pflückend, ihre roſig durchbrochenen Strümpfe in dem hohen Graſe feucht machend, friſch, thöricht, durchaus nicht bos⸗ haft, empfingen Alle dann und wann die Küſſe Aller, aus⸗ genommen Fantine, welche ſich in den träumeriſchen und wilden Widerſtand zurückzog und welche liebte.Du, ſagte Favourite zu ihr,Du haſt immer ſo etwas Eigenes! Das ſind Freuden. Dieſes Vorüberkommen glücklicher Paare iſt ein vielſagender Aufruf an das Leben und an die Natur und entlockt Allen Liebkoſung und Licht. Es gab einmal eine Fee, welche die Wieſen und die Bäume aus⸗ drücklich für die Liebenden ſchuf. Daher dieſes ewige Auf⸗ ſuchen der Bäume und der Wieſen durch die Liebenden, ſo lange es Bäume, Wieſen und Liebende geben wird. Daher die Beliebtheit des Frühlings bei den Denkern. Der Patricier und der Scheerenſchleifer, der Herzog und Pair und der Rechtsverdreher, die Leute des Hofes und die Leute der Stadt, wie man ehedem ſagte, Alle ſind dieſem Feſt unterworfen. Man lacht, man ſucht ſich, es herrſcht in der Luft eine Klarheit der Apotheoſe; welche Transfiguration, zu lieben! Die Schreiber, die Notare ſind Götter. Und die kleinen die Verfolgungen auf dem Graſe, die flüchtig umfaßten Taillen, die Redens⸗ arten, welche Melodieen ſind, die Anbetungen, welche ſich in der Art, eine einzige Silbe auszuſprechen, äußern, die Kirſchen von einem Munde dem andern entreißen, Alles das flammt und geht in himmliſcher Ruhe über. Die ſchönen Mädchen verſchleudern ſich ſelbſt auf eine ſüße Weiſe. Man ſollte glauben, das könnte nie ein Ende neh⸗ men. Die Philoſophen, die Dichter, die Maler betrachten dieſe Entzückungen und wiſſen nicht, was ſie daraus machen