Teil eines Werkes 
1. Abt., 1. Bd. (1863)
Entstehung
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ſchien mit den Augen Maaße zu nehmen und Berechnungen anzuſtellen.

Es würden hier wohl zwanzig Betten ſtehen können, ſagte er, wie zu ſich ſelbſt ſprechend. Dann fügte er, die Stimme, erhebend hinzu:

Hören Sie, Herr Hoſpital⸗Director, ich will Ihnen etwas ſagen. Es findet offenbar ein Irrthum ſtatt. Sie ſind ſechsundzwanzig Perſonen in fünf oder ſechs kleinen Stuben. Wir ſind hier unſerer Drei, und wir haben Platz für ſechzig; das iſt ein Irrthum, ſage ich Ihnen: Sie haben meine Wohnung und ich die Ihrige. Geben Sie mir mein Haus zurück; Sie ſind hier in dem Ihrigen.

Am nächſten Tage bezogen die ſechsundzwanzig armen Kranken den Palaſt des Biſchofs und der Biſchof bezog das Hoſpital.

Herr Mhriel beſaß kein Vermögen, da ſeine Familie durch die Revolution zu Grunde gerichtet worden war. Seine Schweſter bezog eine Leibrente von fünfhundert Francs, welche in der Pfarrei zu ihren perſönlichen Be⸗ dürfniſſen hinreichten. Herr Mhriel hatte von dem Staate als Biſchof ein Einkommen von funfzehntauſend Francs. An eben dem Tage, an welchem Herr Myriel die Wohnung in dem Hoſpitale bezog, verfügte er über dieſes Einkommen ein für alle Mal auf die folgende Weiſe. Wir ſchreiben hier den Etat ab, den er mit eigener Hand entwarf.

Etat zur Ordnung der Ausgaben meines

Haushalts. leine S 1500 Liv. Stien de Miſſten 100 Für die Lazariſten von Montdidier... 100 Seminar der fremden Miſſion in Paris. 200 Congregation des heiligen Geiſtes... 150

Latus 2050 Liv.