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2 269 dieß alſo geſchehen, um das Billet zu nehmen, nicht um es niederzulegen. Das Schickſal verlieh ihren Geg⸗ nern eine gleiche Kraft. Ein Kind wurde zum Mann in dem Augenblick, wo es gegen ſie kämpfte.
Sie durchwühlte, beſchaute Alles: nichts war zu finden.
„Oh, der Unglückliche!“ rief ſie,„ich meinte es nicht böſe mit ihm, und nun geht er, das Billet zurück⸗ ziehend, feinem Geſchicke entgegen. Holla, Herr von Nancey!“
Die vibrirende Stimme der Königin Mutter ſcholl durch den Salon und drang bis in das Vorzimmer, wo ſich der Kapitän der Garden aufhielt.
Herr von Nancey lief herbei.
„Hier bin ich, Madame, Was wünſcht Eure Ma⸗ jeſtät?“
„Ihr waret im Vorzimmer?“
„Ja, Madame.“
„Ihr habt einen jungen Menſchen, ein Kind her⸗ ausgehen ſehen?“
„In dieſem Augenblick.“
„Er kann noch nicht ferne ſeyn?“
„Kaum auf der Hälfte der Treppe.“
„Ruft ihn zurück.“
„Wie heißt er?“
„Orthon. Weigert er ſich, zurückzukehren ſo bringt ihn mit Gewalt. Erſchreckt ihn jedoch nicht, wenn er keinen Widerſtand leiſtet. Ich muß ihn ſogleich ſprechen.“
Der Kapitän der Garden eilte weg.
Orthon war, wie er es vorhergeſehen hitte, kaum auf der Hälfte der Treppe, denn er ging langſam hinab, in der Hoffnung, den König von Navarra oder Frau von Sauve auf der Treppe zu treffen oder in irgend einem Gange zu erblicken.
Er hörte ſeinen Namen rufen und bebte. Es war ſein erſter Gedanke, zu fliehen. Aber mit


