Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1845)
Entstehung
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Vorausſetzung der Genehmigung Eurer Hoheit einen kleinen Abſchied nehme, entſchloſſen, mich mit ſeinem Glücke zu verbinden, wohin es mich auch führen mag. Damit ſage ich Eurer Hoheit, wie groß die Gewalt iſt, die mich ihrem Dienſte entreißt, und auf dieſen Grund verzweifle ich nicht, meine Begnadigung zu erhalten, und wage es, mich mit aller Achtung fortwährend zu nennen

Eurer Königlichen Hoheit

unterthänigſten gehorſamſten

Annibal von Coconnas, unzertrennlichen Freund von Herrn de La Mole.

Als dieſes Meiſterwerk vollendet war, las Coconnas daſſelbe mit lauter Stimme La Mole vor, welcher die Achſeln zuckte.

Nun, was ſagſt Du? fragte Coconnas, der dieſe Bewegung nicht geſehen hatte, oder ſich wenigſtens den Anſchein gab, als hätte er ſie nicht geſehen.

Ich ſage, antwortete La Mole,daß Herr von Alencon über uns ſpotten wird.

Ueber uns?

Ueber Beide.

Mir ſcheint, das iſt noch beſſer, als wenn er uns einzeln erdroſſelt.

Bah! rief La Mole lachend,das Eine wird das Andere vielleicht nicht verhindern.

Nun, es mag kommem, was da will, ich ſchicke

den Brief morgen früh ab.... Wo gehen wir ſchlafen,

wenn wir uns von hier entfernen?

Bei Meiſter La Hurisre. Du weißt in dem kleinen Zimmer, wo Du mich erdolchen wollteſt, als wir noch nicht Hreſtes und Pylades waren.

Gut, ich werde meinen Brief durch unſern Wirth in den Louvre tragen laſſen.

In dieſem Augenblick öffnete ſich der Thürvorhang.

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