Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1845)
Entstehung
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Bei dieſem Wunſche und beſonders bei dem Tone der Stimme, die ihn ausſprach, bebte der Bearner.

Er wandte ſich um und machte einen Schritt rück⸗ wärts.

Von Mouy, murmelte er.

Ja, Sire, von Mouy.

Was macht Ihr hier?

Ich ſuche Euch.

Was wollt Ihr von mir?

Ich muß Eure Majeſtät ſprechen.

Unglücklicher, ſagte der König, ſich ihm nähernd,

weißt Du nicht, daß Du Deinen Kopf wagſt?

Ich weiß es.

Nun?

Nun, hier bin ich.

Heinrich erbleichte leicht, denn er begriff, daß er die Gefahr theilte, welche der glühende junge Mann lief. Er ſchaute deßhalb unruhig um ſich her und wich zum n Male, nicht minder raſch als das erſte Mal, zurück.

Sogleich ſein Weſen und ſeine Haltung verändernd, nahm Heinrich die Muskete aus den Händen von Mouy,

der, wie geſagt, Schildwache ſtand, und ſprach, während

er ſich die Miene gab, als unterſuchte er das Gewehr: Mouy, es geſchieht gewiß nicht ohne wichtigen Grund,

daß Ihr hierher kommt und Euch in den Rachen des

Wolfes werft.

Nein, Sire, ſeit acht Tagen lauere ich auf Euch. Geſtern erſt erfuhr ich, daß Eure Majeſtät heute Mor⸗ gen dieſes Pferd probiren würde, und nahm den Poſten an der Pforte des Lyuvre.

Aber wie in dieſer Tracht? Der Kapitän der Compagnie iſt Proteſtant und einer meiner Freunde.

Hier iſt Eure Musfete, ſtellt Euch wieder an Euren Poſten. Man beobachtet uns. Bei meiner Rück⸗

ehr werde ich es verſuchen, ein Wort mit Euch zu re⸗