Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1845)
Entstehung
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Bear⸗ von

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lag, und ging, nachdem er ſie ihren Frauen übergeben hatte, in ſeine Wohnung, um die Kleider zu wechſeln, einen Nachtmantel anzuziehen und ſich mit einem von den kurzen, ſpitzigen Dolchen zu bewaffnen, die man ein Edelmannswort nannte und die ohne den Degen getragen wurden. Im Augenblicke aber, wo er den Dolch von dem Tiſche nahm, auf welchem er lag, er⸗ blickte er ein kleines Billet, das zwiſchen der Klinge und der Scheide ſtack.

Er öffnete es und las, wie folgt:

Ich hoffe, daß Herr von Guiſe dieſe Nacht nicht in den Louvre zurückkehren wird, oder wenn er zurück⸗ kehrt, daß er wenigſtens ſo vorſichtig ſein wird, ſich mit einem guten Panzerhemde und einem guten Schwerte zu bewaffnen.

Ah! ah! ſprach der Herzog, ſich gegen ſeinen Kammerdiener umwendend,das iſt eine ſeltſame War⸗ nung, Meiſter Robin. Mache mir doch das Vergnü⸗ gen, mir zu ſagen, welche Perſonen während meiner Abweſenheit hier eingedrungen ſind?

Eine einzige, Monſeigneur.

Welche?

Herr du Gaſt.

In der That, ich glaubte ſeine Handſchrift zu er⸗ kennen. Weißt Du gewiß, daß du Gaſt hieher gekom⸗ men iſt? haſt Du ihn geſehen?

Ich habe mehr gethan, Monſeigneur, ich habe mit ihm geſprochen.

Gut, ich werde ſeinen Rath befolgen. Meine Jacke und meinen Degen.

An ein ſolches Kleiderwechſeln gewöhnt, brachte der Kammerdiener das Eine und das Andere. Der Herzog legte nun ſeine Jacke an, welche aus ſo geſchmeidigen Kettengliedern beſtand, daß das Stahlgewebe kaum dicker war, als Sammet; dann ſtreifte er darüber eine Hoſe und ein grau und ſilbernes Wamms, was ſeine

ieblingsfarbe war, zog lange Stiefeln an, welche bis