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in Eurer Umgebung irgend eine Kammerfrau, irgend eine Zofe haben, auf die Ihr Euch verlaſſen könnt.“
„Oh, ich habe Dariole, die mir ſehr ergeben iß, die ſich für mich in Stücke zerſchneiden ließe, ein wah⸗ rer Schatz!“
„Gottes Blut, Baronin, ſagt dieſer Zofe, ich werde ihr Glüͤck machen, wenn ich einmal König von Frant reich bin, wie mir die Aſtrologen weiſſagen.“
Charlotte lächelte, denn ſchon zu dieſer Zeit war der gascogniſche Ruf des Bearners in Beziehung auf Verſprechungen gegründet.
„Nun?“ ſaßte ſie,„was verlangt Ihr von Da⸗ riole?“
„Sehr wenig für ſie, Alles für mich.“
„Laßt hören.“
„Euer Gemach liegt über dem meinigen?“
„Ja.“
„Sie warte an der Thüre. Ich klopſe vreimal an, ſie wird öffnen, und Ihr habt den Beweis, den ich Euch anbot.“
Frau von Sauve ſchwieg ein paar Secunden; dann, als ob ſie um ſich her geſchaut hätte, um nicht gehört zu werden, heftete ſie einen Moment ihre Augen auf die Gruppe, welche bei der Königin Mutter weilte; aber ſo kurz vieſer Moment auch war, ſo genügte er doch, daß Catharina und ihre Kammerdame einen Blick aus⸗ tauſchten.
„Oh, wenn ich wollte,“ ſagte Frau von Sauve, mit einem Sirenentone, der das Wachs in den Ohren von Ulyſſes ſchmelzen gemacht hätte,„wenn ich Eure Majeſtät auf einer Lüge ertappen wollte
„Verfucht es, mein Herz, verſucht es
„Ah, meiner Treue! ich bekämpfe die Luſt dazu.“
„Laßt Euch beſiegen; Jit Luen Hnh nie ftärker, glg nach ihrer Piederlage.“
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Fuer Verſprechen für Dariole


