Teil eines Werkes 
7.-10. Bdchn (1844)
Entstehung
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Worin von der Eguipirung von Aramis und Porthos die Bede iſt.

Seitdem jeder von den vier Freunden ſeiner Fauipi⸗ rung nachjagte, fand keine beſtimmie Zuſammenkunft mehr unter ihnen ſtatt: die Einen ſpeiſten ohne die Andern, wo man ſich traf, vder vielmehr man traf ſich, wo man konnte. Der Dienſt nahm auch einen Theil der ſo ſchnell verrinnenden Zeit weg. Nur hatte man ſich unter einan⸗ der verabredet, einmal in der Woche gegen ein Uhr in der Wohnung von Athos zuſammen zu kommen, in Betracht, vaß der letztere ſeinem Schwure getreu nicht mehr über ſeine Thürſchwelle ging.

Gerade der Tag, an welchem Ketty d»Artagnan auf⸗ geſucht hatte, war auch der Tag der Zuſammenkunft. Kaum hatte Ketty das Haus verlaſſen, als ſich dArtag⸗ nan nach der Rue Fervu wandte.

Er fand Athos und Aramis, welche philoſophirten. Aramis war halb Willens, zu der Sutane zurückzukehren, Athos rieth ihm, ſeiner Gewohnheit gemäß, weder ab, noch ermuthigte er ihn dazu. Athos war dafür, Jedem ſeinen freien Willen zu laſſen. Er gab nur Rathſchläge, die man nicht von ihm forderte, und man mußte ſie zwei⸗ mal fordern

„Im Allgemeinen fordert man Rathſchläge nur,“

ſagte er,„um ſie nicht zu befolgen, oder wenn man ſie

befolgt, um Jemand zu haben, dem man zum Vorwurfe machen kann, daß er ſie gegeben.“