Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchn (1844)
Entstehung
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I.

Die Haushaltung Bonacieur.

Der Cardinal ſprach zum zweiten Male über den Punkt der Diamant⸗Neſtelſtifte mit dem König. Ludwig XIII. war über dieſe Wiederholung betroffen und dachte,

es müßte ein Geheimniß dahinter liegen, daß er ihm dieſen

Gegenſtand ſo dringend empfahl.

Mehr als einmal hatte ſich der Konig dadurch ge⸗ demüthigt geſehen, daß der Cardinal, der eine vortreffliche Polizei beſaß, obgleich dieſe noch nicht die Vollendung der modernen Polizei erreicht hatte, über das, was in ſei⸗ nem eigenem Haushalt vorging, beſſer unterrichtet war, als er ſelbſt. Er hoffte nun aus einem Geſpräche mit Anna von Oeſterreich einiges Licht zu gewinnen und ſo⸗ dann mit irgend einem Geheimniß, das der Cardinal wüßte, zu ſeiner Eminenz zurückzukehren, was ihn unend⸗ lich in den Augen ſeines Miniſters erhöhen würde.

Er ſuchte deßhalb die Königin auf und knüpfte ſeiner Gewohnheit gemäß die Unterredung mit neuen Drohungen gegen die Menſchen an, von denen ſie umgeben war. Anna von Oeſterreich ſenkte den Kopf, ließ den Strom verlau⸗ fen, ohne zu antworten, und hoffte, er würde am Ende von ſelbſt ſtille ſtehen; aber das war es nicht, was Lud⸗ wig XII. wollte: Ludwig XIII. wollte einen Wortwech⸗ ſel, aus dem irgend ein Lichtfunke hervorſpringen würde, überzeugt, der Cardinal hätte einen Hintergedanken und bereitete ihm eine von jenen furchtbaren Ueberraſchungen, welche Seine Eminenz herbeizuführen wußte. Er gelangte zu dieſem Ziele durch ſeine Beharrlichkeit im nſchuldigen.

„Aber,“ rief Anna von Oeſterreich, dieſer unbeſtimm⸗ ten, ſchwankenden Angriffe müde,„aber, Sire t ſagt