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Sobald einmal die Gränzen feſtgeſtellt waren, fand ſich auch ein Mittelpunkt, eine Hauptſtadt vor.
Alles das verdankte man dieſem düſtern, ränke⸗ vollen und ſpottſüchtigen Geiſte.
Er wünſchte noch länger zu leben, aber mein Gott, nicht um ſeiner ſelbſt willen, ſondern um die Gebräuche, die Gewichte und Maße feſtzuſtellen.
„Gott ſchenke mir noch ſechs Monate Leben,“ ſagte er zu Comines,„ſo wird es im ganzen Reich nur noch ein Recht, nur noch ein Maß und Ge⸗ wicht geben... Und dann,“ fügte er mit väter⸗ licher Miene hinzu,„möchte ich gern meine Völker erleichtern; ich habe ſie durch Auflagen etwas ſchwer gedrückt und dadurch meine Seele ſchwer belaſtet.“
Aber daran war er nicht Schuld, dieſer gute Bürger von Bern, dieſer gute Bourgeois von Pa⸗ ris: er hatte ſo viele Könige und ſo viele Prinzen, denen er Jahresgehalte bezahlen mußte.
Gleichwohl war zur Zeit, wo er ſo zu Comi⸗ nes ſprach, keine Hoffnung vorhanden, daß er noch ſechs Monate leben könnte; er war ſehr krank, und man erzählte ſich über ſeine letzten Tage die abgeſchmackteſten Dinge.
Er ſchlafe beſtändig, verſicherte man, und um ſich wach zu erhalten, habe er hinter einer Tapete Schäfer, die ihm den ganzen Tag auf der Schal⸗ mei ſpielen müſſen, ohne ihn zu ſehen.
Dieſes Mittel war wenigſtens harmlos; das konnte man nicht von allen rühmen, die er ſonſt noch gebrauchte.
Man ſagte, er trinke Kinderblut, um ſeine durch das Alter erſchöpften Kräfte einigermaßen aufzu⸗
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