Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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hatte; und Jakob Coythier, Leibarzt und Präſident des Rechnungshofes. 207

Dann noch du Lude, ein luſtiger Kautz, der bei Gelegenheit auch fremdes Gut mit ſich laufen ließ, aber die Kunſt beſaß den König zum Lachen zu bringen, was mit jedem Tag ſchwieriger wurde; ferner St. Pierre, der Großſeneſchall, der Heraklit dieſes Demokrit, ein düſteres Richtergeſicht, das beſtändig zu ſagen ſchien: zum Tod! zum Tod! zum Tod!

Endlich Comines, der ſich in ſeinen Pelz ein⸗ hüllte, wie ein freundliches Kätzchen, das die Pfote geben will.

Der König liebte ihn ſehr und ließ ihn in ſeinem Zimmer, manchmal ſogar in ſeinem Bett ſchlafen, aber ſeit der Vermählung der burgundiſchen Prin⸗ zeſſin hielt er ſich weit mehr an ſeine andern Rath⸗ geber.

Bei der Rückkehr aus dem Lager kam der zweite Anfall, die Aufforderung mit Koſten.

Dießmal glaubte man ihn todt; er blieb zwei Stunden lang bewußtlos in einer Gallerie auf einem Strohſack liegen.

Comines bemerkte ihn in dieſem Zuſtand, wie er die Augen verdrehte und den Mund verzerrte. Da er nun nicht wußte, welchen Heiligen er für ihn anrufen ſollte der König hatte nämlich bei⸗ nahe ſchon alle Heiligen des Kalenders in Anſpruch genommen ſo rief er den St. Claudius an.

St. Claudius erhörte das Gebet, und der König erhielt unverzüglich ſeine Sprache wieder.

Oh! oh! ſagte er,ich bin noch nicht todt.