Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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dieſer einfache Mann, der ganz allein durch die Straßen ging, mit dem Erſten Beſten plauderte, in Privathäuſer und Kaufläden trat, bei ſeinem Ge⸗ vatter Denis Heſſelin zu Nacht ſpeiste und die Kö⸗ nigin, eine ſavoyiſche Prinzeſſin, mit ſeiner Mai⸗ treſſe Perrette von Chalons ins Bad und zu dem Präſidenten Dauvet zum Souper ſchickte?

Er trug ſeine guten Bürger in ſeinem Herzen. Eines Tags beſchwerte man ſich bei ihm, daß ein vormänniſcher Mönch zwei Bürger ohne Beweiſe angeklagt habe. Er ließ den Verläumder mit einem Stein um den Hals, wie einen Hund, in die Seine werfen.

Dann mußte man ſie bevölkern, dieſe gute Stadt, die ſo viel gelitten hatte. Zu dieſem Zweck that der König daſſelbe, was Romulus gethan hatte, um Rom zu bevölkern: er ließ bei Trompetenſchall verkünden, daß die Angehörigen aller Nationen, die wegen Mords. Diehltahls 55e A 8ftchtiqᷓ geworden ſelen in Paris ei W ſiñden ſolleñ.

Dieß war ein Heines Thör, däs ö7 höheñ Lüt⸗ tich zu öffnete. Aber leider war es ſehr weit von Lüttich nach Paris.

Der Waffenſtillſtand ging mit dem 15. Juli 1468 zu Ende. Der König machte ſich auf einen alsbaldigen Angriff gefaßt, denn er wußte, daß die Fürſten einen Vertrag unter ſich abgeſchloſſen hat⸗ ten, um einen zweiten Wohlfahrtskrieg zu beginnen, und zwar dieſes Mal mit Hülfe der Eng⸗ länder.

Der Herzog von Bretägne war der Einzige,