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II. Die Schlinge von Peronne.
Der König von Frankreich, Ludwig Xl, ſah alles das durch die Augen ſeines Spions la Balue, oder beſſer, durch die Augen ſeines Genies, durch jenen bewundernswürdigen Inſtinkt der Spinne, welche bei der geringſten Bewegung ihres Gewebes erräth, ob ſie es mit einer Beute, oder mit einem Feinde zu thun hat.
Sobald er den Tod des alten Herzogs von Burgund erfahren, hatte er alles vorhergeſehen, was kommen würde, und ſeine Maßregeln darnach getroffen.
Er hatte ein kühnes Wageſtück unternommen, aber er war auch wirklich der Mann, der ſolche plötzliche Einfälle auszuführen wußte; er hatte Paris in Vertheidigungszuſtand geſetzt.
Dieß war gerade das Gegentheil von dem, was der Herzog that, der Gent ſo zu ſagen an Ketten legte und die Feſtungswerke von Lüttich einriß.
Carl VI hatte die Pariſer entwaffnet; Carl VII hatte ſich ihnen immer nur mit entſchiedenem Wider⸗ willen anvertraut, denn in dem großen National⸗ krieg war ihre Haltung höchſt zweifelhaft geweſen; Ludwig XI dagegen verfolgte ſein Syſtem und hielt feſt an jener Politik, die ihn bereits veranlaßt hatte, Dammartin aus dem Gefängniß hervorzuholen, um ihn an die Spitze der Armee zu ſtellen.
Solche Widerſprüche gefielen dem phantaſtiſchen


