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aufgeregte Schaar, die wild hin und her wogte, wie die Fluthen der Nordſee.
Er trug, wie wir bereits geſagt, ein bürgerliches Kleid und hatte nichts als einen Stock in der Hand, aber hinter ihm ſtanden ſeine geharniſchten Krieger und ſeine Schützen mit geſpannten Bogen.
An ſeinen gerunzelten Brauen, an ſeinem flam⸗ menden Auge und ſeinem grimmigen Geſicht konnte man leicht ſehen, was in ſeinem Innern vorging.
Als die Handwerker ihn ſahen, riefen ſie:
„Eingerückt, Freunde, eingerückt!“
Und Jeder ſtellte ſich unter ſeine Fahne, und man hörte die eiſenbeſchlagenen Schäfte der Piken auf dem Pflaſter raſſeln.
Der Herzog ging gerade auf die Empörer zu.
„Ha! Ihr ſchlechtes Pack,“ ſagte er,„was wollt Ihr?“
Und als ein Mann, der ihm im Wege ſtand, nicht ſchnell genug auf die Seite trat, ſo ſchlug er ihn mit ſeinem Stock.
Dieſer Mann trug eine Pike.
„Ha, bei Gott,“ ſagte er,„Ihr habt mich ge⸗ ſchlagen; wenn Ihr auch zehnmal Herzog ſeid, ſo werde ich mich rächen.“
Und er ſtieß nach dem Herzog.
Aber der Ritter von Gruithuſen warf ſich zwi⸗ ſchen den Mann und den Herzog; dann zog er den letzteren weg, nöthigte ihn in die Reihe ſeiner Krie⸗ ger zu treten, und ſagte in ſtrengem Tone zu ihm:
„Ei wie, gnädigſter Herr, wollt Ihr Euch denn von dieſen Tollhäuslern da tödten laſſen und uns mit Euch? Wahrlich ein ſchöner Tod für einen


