Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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folger wurde, und in deſſen Perſon der Mannsſtamm des zweiten Hauſes Burgund erlöſchen ſollte.

XIII.

Die Sammlungsſteuer.

Bei dieſem Tod des alten Herzogs gewann ſein Nachfolger nicht bloß, wie wir bereits geſagt haben, ungeheure Reichthümer, ſondern auch das was er mit noch weit größerer Ungeduld als alle Schätze der Erde erſehnte, nämlich die freie und ungehinderte Ausübung ſeines Willens.

Philipp der Gute war freilich in ſeinen letzten Jahren nur noch eine Art von Schatten geweſen; aber gleichwohl geſchah es manchmal, daß der Schat⸗ ten ſich zwiſchen ſeinen Sohn und das Ziel ſtellte, das der junge Prinz ſich vorgeſetzt hatte.

Karl der Furchtbare konnte alſo von nun an die zwei Worte Wollen und Können in Einklang bringen.

Sein Hauptfeind, der einzige, den er wirklich zu fürchten hatte, war der König von Frankreich, Lud⸗ wig der Schlaue.

Dieſer verdiente zum Unglück für Karl ſeinen Beinamen weit beſſer als der neue Herzog von Bur⸗ gund.

Welche Großthaten hatte denn Karl der Furchtbare bisher ausgeführt? Er hatte als Knabe der Schlacht von Gavre gegen die Genter angewohnt; er hatte ſpäter bei dem Scharmützel von Montlhery commandirt

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