Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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hundert Ritter, welche beſtimmt waren die Bogen⸗ ſchützen zu durchbrechen.

Er befahl ferner die Lanzen bis auf die Länge von fünf Fuß abzuſchneiden, damit man ſie leichter handhaben könne, und die Sporen abzulegen.

Während dieſer Zeit befeſtigten ſich die Englän⸗ der nicht bloß durch Benützung der Vortheile, welche das Terrain und die Natur ihnen boten, ſondern auch durch Aufführung von Gräben, um ihre Bogen⸗ ſchützen zu decken, und der junge Prinz ſeinerſeits er zählte noch nicht ſechsundzwanzig Jahre ſprach ſeinen Leuten ſo gut wie möglich Muth ein.

Liebe Herrn, ſagte er zu ihnen,wenn wir im Vergleich mit unſern Feinden ein kleines Häuf⸗ lein ſind, ſo wollen wir uns darum nicht ängſtigen: der Sieg liegt nicht in der Menge, ſondern da, wo⸗ hin Gott ihn ſchicken will. Wenn der Tag für uns iſt, ſo werden wir die geehrteſten Männer der Welt ſein; wenn wir fallen denn ich nehme nicht an, daß wir überwunden werden ſo habe ich meinen Herrn Vater und zwei Schwäger, und ihr habt gute Freunde, die uns rächen werden. Suchet wacker zu ſtreiten, und wenn es Gott und dem heiligen Georg gefällt, ſo werde ich euch ein gutes Beiſpiel geben, und ihr werdet mich heute als braven Ritter ſehen. Als er dieſe Worte vollendete, näherte ſich ihm ein Edelmann, der ihm bei der Anordnung der Schlacht ſehr geholfen hatte und James von Audley hieß, und ſagte:

Entſchuldiget mich, gnädigſter Herr, aber ich habe ein Gelübde gethan.

Welches, Ritter? fragte der ſchwarze Prinz.