Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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Herr von Talleyrand, einer der Legaten, bemerkte ihm, er könne auch getödtet werden; aber darauf antwortete der Prinz:

Ich glaube, daß es für einen Prinzen ziemlicher iſt getödtet als gefangen zu werden.

Es blieb alſo nichts Anderes mehr übrig als die Schlacht zu liefern.

Auf der einen Seite rüſtete man ſich zum An⸗ griff, auf der andern zur Vertheidigung.

Der König von Frankreich ließ unter ſeinem Zelt die Meſſe leſen und nahm mit ſeinen vier Söhnen das Abendmahl; dann berief er die Häupter der Armee zuſammen, um ihren Rath zu verlangen. Alle waren der Anſicht, daß man ſich ſchlagen ſolle.

Die Trompeten ertönten.

Man theilte die Armee in drei Corps oder, wie man damals ſagte, in drei Treffen, jedes von ſechs⸗ zehntauſend Mann.

Jedes Treffen war juſt doppelt ſo ſtark, als die Geſammtmacht der Engländer.

Alle Herrn ließen ihre Fahnen flattern, der König wie die Andern; ein tapferer Ritter, Namens Gott⸗ fried von Charny, trug die Oriflamme.

Der Herzog von Orleans commandirte das erſte Treffen; es hatte für ſich allein ſechsunddreißig Ban⸗ ner und zweiundſiebzig Fähnlein.

Der Dauphin, den man Herzog von der Nor⸗ mandie nannte im Vorbeigehen geſagt, er war der Erſte, der den Dauphintitel trug der Dau⸗ phin und ſeine Brüder Ludwig und Johann comman⸗ dirten das zweite Treffen.

Das dritte endlich regierte bedienen wir uns