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der nordamerikaniſche Freibeuter. 1385
Bevor Pau! Jones wieder zur See ging, trieb es ihn die Orte wiederzuſehen, wo er zwölf Jahre früher eine Zeitlang geweilt hatte.
Schon unterwegs erfuhr er, daß ſeine Mutter geſtorben und Manuel verbannt ſei. Als er in die Nähe des Schloſſes Auray kam, warf er ſeine Blicke nach Achard's Hütte; ſie war nicht mehr vorhanden, ja ſelbſt der Park war wie durch Zauberei von der Oberfläche der Erde verſchwunden und über das Plätzchen un⸗ ter der großen Eiche, wo er einſt mit ſeiner Mutter gekniet hatte, war die Pflugſchar gegangen. Im halbverfallnen Schloſſe traf er nur einen alten Hausverwalter, bei dem er ſich nach den letzten Stunden der Margquiſe erkundigte. Sie waren ſehr einfach geweſen; nur an drei Orten hatte ſie geweilt: in ihrem Betzimmer, in der Gruft ihres Gemahls und am Fuße der alten Eiche, unter welcher Morlair ſchlummerte. Acht Jahre nach dem Abend, an wel⸗ chem Paul einſt auf ewig von ihr Abſchied genommen hatte, war ſie eines Nachmittags unter der Eiche ohnmächtig geworden. Man hatte ſie in's Schloß getragen und, als ſie wieder zu ſich gekommen war, auf ihren Befehl in die Gruft ihres Gemahls getragen. Hier war ſie in lautem Gebet niedergeſunken und von einem tödt⸗ lichen Schlagfluß getroffen worden.
Paul ließ ſich vom Hausverwalter in die Gruft hinab⸗ führen, kniete am Grabe ſeiner Mutter nieder und ſandte ein in⸗


