Druckschrift 
Paul Jones, der nordamerikanische Freibeuter : Roman / von Alexander Dumas
Entstehung
Einzelbild herunterladen

M N

M

der nordamerikaniſche Freibeuter. 177

mals zu ruhen gewagt hatte. Unter eben derſelben ſollte aber jetzt die Zuſammenkunft mit Paul ſtattfinden. Als ſie näher kam, ſah ſie ihn kniend beten. Sie näherte ſich langſam, kniete neben ihn hin und ließ ihre Gebete gleichfalls gen Himmel ſteigen. Nach beendetem Gebet ſtanden Beide ſchweigend auf, die Mar⸗ quiſe ſchlang den Arm um den Hals des jungen Mannes und lehnte das Haupt auf ſeine Schultern. Während ſo die tiefſte Stille herrſchte, hörten ſie plötzlich das Rollen eines Wagens. Die Mutter erbebte und drückte ihre Wehmuth gegen ihren Sohn aus. Es war Manuel, der zu ſeinem Regimente abreiſ'te. Gleich darauf wies Paul mit der Hand nach der entgegenge⸗ ſetzten Richtung und zeigte auf ein Boot, welches über das Meer ſchwebte. Es war Margarethe, die ſich nach dem Schiffe begab.

Die Marquiſe horchte auf das Rollen des Wagens, ſchaute nach dem Boote auf dem Meer bis Beides verſchwunden warz; dann wendete ſie ſich gegen Paul(denn ſie ſah ein, daß auch

ihm die Stunde der Trennung geſchlagen habe) und ſprach mit

herzlicher Rührung: Gott ſegne Dich, wie ich Dich ſegne! Gott ſegne den Sohn der zuletzt bei ſeiner Mutter blieb! Sie umarmte den jungen Mann noch einmal, riß ſich dann los und kehrte allein in's Schloß zurück.

Am andern Morgen ſuchten die neugierigen Bewohner von 12