te en
en
9 el ht nd n
der nordamerikaniſche Freibeuter. 175
zur Entwickelung des Dramas nichts mehr beitragen kann, ſo frage ich Sie ob Sie es noch für nöthig halten, daß Blut ver⸗ goſſen werde.“
„Ich wäre vielleicht Ihrer Anſicht, mein Herr, wenn ich nicht die weite Reiſe nach der Nieder⸗-Bretagne gemacht hätte. Da ich einmal nicht die Ehre haben kann das Fräulein von Auray zu heirathen, ſo will ich wenigſtens das Vergnügen haben mich mit Ihnen zu ſchlagen. Iſt's alſo gefällig, mein Herr?“ ſetzte Lectour hinzu und zog den Degen.
„Wie es Ihnen gefällig iſt, Herr Baron!“ erwiederte Paul und zog den ſeinigen gleichfalls.
Die beiden Gegner legten ſich aus und machten ein paar Gänge. Beim dritten Gange flog Lectour's Degen 10 Schritte ſeitwärts.
„Bevor wir wieder zum Degen greifen,“ ſagte Panl, „bitte ich Sie jetzt um Entſchuldigung, wie ich Ihnen vorher meine Erklärung gab.“
„Jetzt nehme ich ſie an,“ verſetzte Lecto ur mit ſeiner ge⸗ wöhnlichen Nachläſſigkeit und ſteckte den Degen wieder in die Scheide, dann fuhr er fort:
„Meine Herren, wenn einer von Ihnen Aufträge nach Paris hat, ſo beehren Sie mich damit, denn ich kehre auf der Stelle dahin zurück.“
„Sagen Sie dem König,“ antwortete Paul, indem er


