162 Paul Jones
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Sobald der junge Capitän Paul die Zeit für paſſend hielt im Schloſſe zu erſcheinen, machte er ſich dahin auf dem Weg. Es hatte in dieſem Ritterſitze eine ſo große Unruhe geherrſcht, daß er nicht einmal auf einen Bedienten ſtieß, der ihn hätte anmelden können. Er ſchritt durch die ihm bekannten Gänge und gelangte ſo in den Saal, worin Margarethe ohnmächtig auf dem Boden lag.
Da er den Contract auf dem Tiſche erblickte, ſo errieth er leicht die Urſache dieſer Ohnmacht ſeiner Schweſter. Er hob ſie auf und öffnete ein Fenſter, um ihr friſche Luft zu verſchaffen. Sie ſchlug bald die Angen auf und erkannte ihren Bruder.
Nachdem ſie ſich etwas erholt hatte, erzählte ſie ihm alles, was zwiſchen ihr und der Marquiſe vorgegangen war. Da fühlte Paul im innerſten Herzen, von welcher Qual ſeine Mutter ge⸗ foltert werden müſſe, da ſie nach 20 Jahren der Angſt und des Schweigens ihr Geheimniß entdeckt ſah. Er beſchloß das Ende ihrer Strafe möglichſt ſchnell herbeizuführen. Er bat daher ſeine Schweſter zur Marquiſe zu gehen und ihr anzukündigen, daß er ihre Befehle erwarte.
Paul war jetzt allein im Zimmer. Er lehnte an dem gro⸗ ßen Kamin, über welchem das Familienwappen hing, und war


