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Paul Jones, der nordamerikanische Freibeuter : Roman / von Alexander Dumas
Entstehung
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15⁰ Paul Jones

ſicht bewahrte der Greis noch die würdige Haltung des Adels, die ihn einſt als Höfling ſo ſehr ausgezeichnet hatte. Seine großen fieberhaft glänzenden Augen ſchweiften mit einem Aus⸗ druck der Verwunderung über die verſammelten Menſchen. Die beiden Diener ließen ihn auf einen Seſſel nieder und die Mar⸗ quiſe nahm zu ſeiner Rechten Platz. Gleich darauf nahm der No⸗ tar den Contreat aus der Mappe und las ihn vor. Der Marquis und ſeine Gemahlin beſcheinigten dem Baron von Lectour den Beſitz von 500,000 Franes und beſtimmten dieſelbe Summe zur Mitgift für Margarethen.

Die Marquiſe war nicht ſo gleichgültig als ſie zu ſein ſchien. Nach vollendeter Vorleſung des Contracts flüſterte ſie ihrem Sohne Manuel wieder zu:

„Was wird Margarethe thun?“

„Sie wird mir folgen!“ antwortete der Graf ebenfalls leiſe.

„Gnädige Frau!“ flehte Margarethe mit gefalteten Händen.

Die Marquiſe ſtellte ſich als hätte ſie dieſen Ausruf nicht gehört und ſagte auf die Feder zeigend:

„Das Unterſchreiben iſt an Ihnen, Herr Baron!“

Leetvur trat an den Tiſch und unterſchrieb. Marga⸗ rethe aber ging einen Schritt nach ihrer Mutter zu und ſagte mit bittender Stimme zum zweiten Male:

„Gnädigſte Frau!“ 3

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